Wir suchen dringend einen neuen Ort!

News

Zum 31.12.2022 müssen wir aus der jetzigen Halle ausziehen. Daher sucht die Mundhalle eG dringend eine neue Fläche – eine Halle oder ein Grundstück zum Kauf oder zur Pacht. Wir freuen uns über jede Unterstützung, jeden Hinweis oder jeden Kontakt.
➔ info@mundhalle.de


Spezifikationen:

  • Platz für überdachte Nutzfläche (mind. 2000 qm) + nutzbare Außenfläche (variabel)
  • Langfristig!
  • Innerstädtisch
  • Wir sind offen für Kooperationen bzw. Flächenteilungen

Bei einer möglichen Bestandsimmobilie:

  • Mit Andienungsflächen
  • In Teilen eine Mindesthöhe von: 3,30 m
  • Neben großen Räumlichkeiten auch einzelne Räume (möglichst beheizbar)

Mission

Hinter der Hamburger Genossenschaft »Mundhalle« steckt eine breitgefächerte Interessen- und Arbeitsgemeinschaft, in der sich mittlerweile an die 60 lokal ansässigen Akteur*innen aus den Bereichen Bildende Kunst, Handwerk, innovative Technologie und Design zusammenfinden. Ursprünglich in einer Werkhalle in Rothenburgsort beheimatet, hat sich unser interdisziplinärer, zu Beginn noch loser Verbund schnell zu einer umfangreich vernetzten und solidarischen Gemeinschaft entwickelt. Das berufliche Spektrum der vor Ort Beteiligten reicht von Studierenden über Soloselbstständige, Freiberufliche oder Handwerksmeister*innen bis hin zu Unternehmer*innen.

Unser gemeinsames Anliegen ist es, selbstverwaltete Gestaltungs- und Arbeitsräume zu schaffen, die innerstädtisch angebunden, langfristig verfügbar und für die Nutzer*innen auch finanziell tragbar sind. Um die zu diesem Zweck notwendige strukturelle und finanzielle Handlungsfähigkeit zu erlangen und zugleich Entscheidungsprozesse transparent zu gestalten, haben wir uns zur Gründung einer Genossenschaft entschieden.

Nach wie vor unter gemeinsamem Dach, aber mittlerweile am Standort des ehemaligen Cruise Center Hafencity agiert unser Zusammenschluss derzeit (für 2 Jahre) auf über 1400 Quadratmetern Hallenfläche in unterschiedlichsten Werkstätten, Studios, Ateliers sowie an Digitalarbeitsplätzen und auf Projekt- bzw. Ausstellungsflächen.

In Resonanz zu urbaner Öffentlichkeit und umliegender Nachbarschaft wird hier gewerke- und genreübergreifend entwickelt, experimentiert, produziert und diskutiert. Synergetischer Austausch von Ressourcen, Fertigkeiten und Lösungsideen ist Teil der Idee. Und so wie uns unser Arbeitsort miteinander verbindet, möchten wir ihn zugleich auch als einen Begegnungsort denken, der diskursive Räume öffnet und zu partizipativ emanzipatorischem Handeln ermuntert.